AMERIKA WOCHE

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Titel: Anmerkungen für: Die Hoffnung stirbt zuletzt Verfasst am: Fr Apr 03, 2009 11:29 am |
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Die Hoffnung stirbt zuletzt
Liebe Leserinnen und Leser,
ja, das war es tatsächlich schon wieder, ein weiteres Jahr ist vergangen. Was hat sich bei Ihnen geändert, was soll sich in 2009 ändern? Haben Sie große Pläne und Wünsche oder halten Sie es eher mit der Bescheidenheit? Wie auch immer, Ihr Team der Amerika Woche wünscht Ihnen natürlich, dass sich erfüllen mag, was immer Sie sich für das kommende Jahr erhoffen, wünschen oder sogar erträumen.
Und da wären wir beim Stichwort! Träume sindSchäume, so sagt ein altes Sprichwort. Aber stimmt das auch wirklich? Ich glaube nicht, denn wenn wir bedenken, welche Errungenschaften nicht nur in technischen Bereichen eben diesen Träumen entsprungen sind, die von gern zitierten Fachleuten zumeist als Spinnereien und Fantasmen angesehen wurden, dann müssen wir uns tatsächlich fragen, was denn so schlecht an Träumen ist?
Gar nichts, glauben Sie mir. Geben Sie sich Ihren Träumen hin. Nein, Sie sollen dabei keinesfalls die Realität und das wahre Leben aus den Augen verlieren, aber ohne Träume gibt es keinen Fortschritt, kein Weiterkommen, keine Entwicklung.
Ich will Ihnen etwas Privates verraten. Seit meiner frühesten Kindheit musiziere ich und habe gelernt, mehrere Instrumente zu spielen, vom Akkordeon über Sousaphon bis zu Gitarre und Keyboard. Über 35 Jahre lang habe ich mit den unterschiedlichsten Kapellen und Bands (gibt es da einen Unterschied?) von der Tanzband über große Orchester bis zur Oberkrainer Polkatruppe auf der Bühne gestanden und bin bis zu 140 Mal im Jahr aufgetreten. Dadurch konnte ich nicht nur problemlos mein Studium finanzieren, sondern mir auch ansonsten vieles leisten, von Urlaubsreisen bis zu schönen Autos.
Meine erste Schallplatte, die ich im Kindesalter kaufte, war übrigens ein Doppelalbum von einem der Größten der Country Music, dem leider verstorbenen Johnny Cash. Seit damals träumte ich davon, selbst in einer richtigen Country Band zu spielen, mit Gitarren, Mundharmonika und Hawaigitarre (Steel-Guitar). Ob Sie es glauben oder nicht, aber nach 35 Jahren semi-professioneller musikalischer Tätigkeit ist dieser Traum nun endlich in Erfüllung gegangen und ich habe meinen allerersten Gig als Sänger und Gitarrist/Akkordeonist mit einer bekannten Country Band erlebt. Ein wahnsinnig schönes Gefühl, das kann ich Ihnen verraten.
Aber warum erzähle ich Ihnen diesen kleinen Schwank aus meinem Leben? Ich will ganz einfach meine These untermauern, dass meine seine Träume nie verlieren sollte, ganz unabhängig von Alter oder Lebenssituation. Bewahren Sie Ihre Träume - und auch die Hoffnung, dass letztendlich immer alles gut wird. Sie wissen doch: die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Alles Gute,
Ihr Don R. Vigo
Editor-in-Chief
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