AMERIKA WOCHE

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Titel: Anmerkungen für: Eskalation eine Frage der Zeit! Verfasst am: Do Apr 23, 2009 7:30 pm |
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Eskalation eine Frage der Zeit!
Liebe Leserinnen und Leser,
sie bauen große Moscheen mitten in Deutschland, erwarten, dass man sie als gleichberechtigte Menschen behandelt, kassieren Arbeitslosengeld bzw. Hartz IV, melden auch nicht eigene Kinder an um vom Staat sogar noch mehr Kindergeld abzuzocken als ihnen gesetzlich zusteht. Sie fordern alles ein, was sie irgendwie bekommen können und wollen doch kein Teil der Gesellschaft sein, in deren Mitte sie leben. Sie glauben, ihre eigenen Gesetze stünden über dem Grundgesetz, sie bilden einen Staat im Staate und sehen alle, die nicht islamischen Glaubens sind, als Ungläubige an, deren Leben nichts, aber auch gar nichts wert ist.
Genau das ist der Tenor, den man von Menschen in Deutschland immer wieder erfährt, wenn man sie auf die Muslime anspricht, die vor allem in Großstädten tatsächlich zu einer eigenen Macht geworden sind. Das Bild, das viele Deutsche - auch fernab von irgendwelchen Stammtischen - von ihren muslimischen Nachbarn haben, ist erschreckend.
Aber warum ist es so? Ist das Fremdenfeindlichkeit oder gar Angst vor einer zum größten Teil unbekannten Kultur? Wohl eher nicht, denn dass die Deutschen fremdenfeindlich sind, kann man nun wirklich nicht sagen. Seit vielen Jahrzehnten, seit den Zeiten des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Wiedererstarken der deutschen Industrie und der Wirtschaft, leben Menschen anderer Nationen in der Bundesrepublik, die entweder selbst oder aber deren Väter einst als Gastarbeiter gekommen sind: Italiener, Portugiesen, Griechen, Jugoslawen (weil damals aus Jugoslawien kommend) und Spanier. Sie alle sind ein Teil der deutschen Gesellschaft, der deutschen Kultur geworden, ohne dabei aber die eigene Identität zu verlieren oder auch zu verleugnen.
Es gibt sie überall, die portugiesischen, italienischen oder griechischen Vereine, die die eigene Kultur bewahren - und das ist auch absolut richtig so. Denn wer in ein anderes Land zieht, um dort zu leben und zu arbeiten, von dem wird und kann sicherlich nicht verlangt werden, dass er seine ureigenen Wurzeln vergisst. Aber es darf zumindest erwartet werden, dass diese „Fremden“ die Kultur und die Identität des gastgebenden Volkes respektieren. Dazu gehört auch der Glaube.
Wenn sich diese „Fremden“ aber erdreisten, die Kultur und die Identität des Volkes, bei dem sie wohnen, niederzumachen, dessen Religiosität sogar nihilieren und mit Ungläubigkeit vergleichen, dann haben sie dort nichts verloren, ganz egal wie das Gastgeberland heißt. Und wenn sie dann mit einem irrsinnigen und verlogenen weil nicht wirklich „Heiligen Krieg“ Leib und Leben ihrer Gastgeber bedrohen, dann ist eine Eskalation nur noch eine Frage der Zeit!
Alles Gute
Don R. Vigo
Editor-in-Chief
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