Euro-Kandidat Slowakei hat ein Inflationsproblem
Hohe Energie- und Nahrungsmittelpreise setzen dem Euro-Kandidaten Slowakei zu. Wie die EU-Kommission am Montag in Brüssel in ihrem Frühjahrs-Konjunkturgutachten mitteilte, wird die durchschnittliche Inflation im laufenden Jahr auf 3,8 Prozent klettern nach 1,9 Prozent zuvor. Für 2009 werden immerhin noch 3,2 Prozent erwartet. Eine der Voraussetzungen für den von Bratislava zum 1. Januar kommenden Jahres angestrebten Beitritt zum Eurogebiet ist die Schließung der noch laufenden Defizit-Strafprozedur der EU. Dazu muss das Land nicht nur die Maastrichter Marke von 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu einem Stichtag einhalten, sondern auch die Inflation dauerhaft im Griff haben.
11:46 28-04-2008
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