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Spanischer El-Kaida-Chef soll Terrorzellen aus Haft finanziert haben




Ein spanischer Anführer des internationalen El- Kaida-Netzes soll von seiner Haftzelle aus Terrorgruppen mit 2,4 Millionen Euro finanziert haben. Wie die Madrider Zeitung "El País" am Montag berichtete, konnte der gebürtige Syrer Imad Eddin Barakat alias "Abu Dahdah" die Zahlungen vornehmen, obwohl er in der Haft unter ständiger Überwachung steht und seine Telefongespräche abgehört werden.

Der 45-jährige Geschäftsmann gilt als der Chef von El Kaida in Spanien. Er verbüßt eine Haftstrafe von zwölf Jahren wegen Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung. Dennoch soll es ihm nach den Ermittlungen eines Madrider Untersuchungsrichters gelungen sein, Bankkonten zu eröffnen und in den Jahren 2006 und 2007 Schecks in Höhe von 2,4 Millionen Euro einzulösen.

Abu Dahdah sei dabei von zwei ebenfalls aus Syrien stammenden Spaniern unterstützt worden, von denen einer sich auch in Haft befinde, berichtete das Blatt. Das eingelöste Geld stammte aus den Firmen der drei Männer und sei von Verwandten abgehoben worden. Die Verdächtigen erklärten, sie hätten die Summe für den Erwerb von Kapitalanteilen in anderen Unternehmen benötigt. Nach Ermittlungen der Justiz soll es jedoch an islamistische Terrorzellen geflossen sein.




13:33 28-04-2008






 

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