Europäisches Festival "After the Fall" gestartet
Porträtiert werden entwurzelte und gescheiterte Menschen, die sich in der veränderten Welt durchzuschlagen versuchen. In deren Not bleibt die Mitmenschlichkeit auf der Strecke, Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile bestimmen Denken und Handeln. "Die Mauer steht noch. Sie ist nur nach außen gerückt", so Autor Laucke im Programm über sein Stück.
Das Goethe-Institut hatte für "After The Fall" bei 17 Dramatikern aus 15 europäischen Ländern Stücke zum Zustand Europas 20 Jahre nach der Wende in Auftrag gegeben. Eine Auswahl ist bis zum 8. November in Dresden und Mühlheim zu sehen. Gezeigt werden acht Produktionen aus Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Moldawien, Polen, Rumänien, Serbien und Schweden. Vorträge begleiten die Stücke - am Sonntag referierte der Hamburger Soziologe Heinz Bude über "Die neuen Mauern - Soziale Spaltungen in Europa nach 1989". Nach Aussagen der Organisatoren bietet das Program ein "Kaleidoskop von Gesellschaftsbildern, das die unterschiedlichen Entwicklungen in Europa nach der Zeitenwende von 1989 beleuchtet".
15:32 01-11-2009
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